Sprache auswählen
  • Italiano
  • English
  • Deutsch
  • Español
  • Français
Der Warenkorb ist leer
close

Ekar: Betrachtungen eines Weltmeisters

19 Januar 2021
Ekar: Betrachtungen eines Weltmeisters

Alessandro Ballan fährt im Regenbogentrikot. - Mit seinem Sieg in Varese 2008 hat er das Recht erworben, es sein Leben lang zu tragen.

 

Der 41-jährige Italiener nahm an den härtesten Wettbewerben der Welt teil und gewann dort, wo es darauf ankommt: bei der Weltmeisterschaft, in den Klassiker-Rennen “Classiche di Primavera“, er gewann Etappenrennen und eine Bergetappe bei der Vuelta, wo er das rote Trikot des Führenden trug.

Nun hat er wie viele Straßenrennfahrer begonnen, sich ins Gelände zu wagen und wurde von der Welt des Gravel angezogen.

Alessandro hat auf seinem BMC URS-Gravel-Bike die Ekar-Schaltgruppe mit einem Kettenrad mit 40 Zähnen und einem 9-42er Ritzelpaket verbaut.

 

 

Wir trafen ihn während einer Herbstfahrt und hörten seine Überlegungen zur neuen Campagnolo Gravel-Schaltgruppe Ekar, die er bereits seit einem Jahr benutzt. In seiner Karriere als Fahrer, Amateur, Profi und nach seinem Rücktritt erlebte Alessandro bedeutende Entwicklungen in der Fahrradtechnologie, nicht zuletzt beim Antriebssystem:

„Ich habe 1986 begonnen Rennen zu fahren. Ich hatte eine 6-Gang-Gruppe und das Schaltwerk befand sich auf dem Rahmen“, erinnert er sich. „Seither hat sich die Technologie in Riesenschritten entwickelt! Es ist wichtig, nach einer Kurve oder im Endspurt schnell schalten zu können. Auch bergauf müssen gute Übersetzungen zur Verfügung stehen. Die Wahl des Schaltwerks ist also grundlegend. Und das Tempo dieser Entwicklung hat zugenommen.“

Nachdem er etwa ein Jahr mit der Ekar-Schaltgruppe gefahren ist - denn er hat mehrere Prototypen getestet und sein Feedback mit den Campagnolo-Technikern im Entwicklungsprozess geteilt - ist Alessandro sehr zufrieden mit der Geschwindigkeit und Leichtgängigkeit der Schaltung des 1x13 Systems:

„Sie ist sehr schnell und immer leichtgängig. Wenn du langsam fährst, aber auch wenn du einen Sprint machst und eine sehr reaktionsschnelle Schaltung brauchst.“

Der Ort, an dem er in Italien lebt und regelmäßig in die Pedale tritt, ist relativ flach, liegt aber in der Nähe der Alpen. Das naheliegende Gelände ist also je nach gewählter Route gemischt, interessant und herausfordernd:

„Ich benutze Ekar überall, auf Schotterstraßen, normalen Straßen und in den Bergen mit immer anderen Bedingungen - meiner Meinung nach ist sie im Regen noch besser“, sagt Alessandro. „Mein normales Training dauert in der Regel drei Stunden. Ich beginne in der Ebene entlang des Flusses, dann rauf und runter mit etwa 500 Meter Höhenunterschied mit technischen Elementen und kehre dann nach Hause zurück. Aber eine der längsten und schwierigsten Fahrten ist die mit vier Stunden, um den Monte Grappa hinaufzufahren: Es ist ein wirklich steiler Anstieg mit vielen unbefestigten Straßen.“

 

 

Bei diesen Fahrten schätzte „Bontempino“ den großen Schaltbereich von Ekar:

„Sie funktioniert sehr gut, weil ich das kleinste Ritzel bergab und das größte bei sehr schwierigen Anstiegen benutzen kann“, erklärt er. „13 Ritzel machen auf jeder Strecke sehr viel aus. Was ich bei Ekar am liebsten mag, sind die 13 Gänge und dass der zweite Umwerferhebel fehlt.“

Aber was rauffährt, muss runterkommen... Alessandro macht auch den Bremsen von Ekar ein schönes Kompliment!

„Ich liebe die Scheibenbremse. Der Grip und die Ergonomie der Ergopower-Schaltgriffe sind hervorragend - die sehr kraftvolle Bremsung stoppt das Fahrrad problemlos. Ich habe große Hände und habe mich sofort an den Griff angepasst. Selbst bei Nässe verhindert der Gummi der Griffgummi das Rutschen.“

 

 

Die nächsten Monate werden in Norditalien regnerisch sein: Ein idealer Zeitpunkt für Offroad-Spaß, und um neue Fähigkeiten zu entwickeln und neue Geschichten zu schreiben. Aber Alessandro blickt schon über den Winter hinaus:

„Nächsten Sommer möchte ich am Veneto Gravel teilnehmen. Es ist ein örtliches Rennen, ganz auf Schotterstraßen!“

Wenn Sie in Zukunft einen Gravel-Wettkampf planen oder ein Straßenrennradfahrer sind, der seine ersten Abenteuer im Gravel-Fahren erleben möchte, finden Sie hier die Tipps vom Weltmeister Alessandro:

„Beim Gravel-Fahren muss man sich mehr auf das konzentrieren, was man unter den Rädern hat, denn das Fahrrad steht in direkterem Kontakt mit dem Dreck. Und in Kurven muss man immer sehr vorsichtig sein, denn Kurvenfahren auf Schotterwegen ist nicht wie auf dem Asphalt.“

 

Danke Alessandro!

Diese Website verwendet Cookies, um das Website-Erlebnis für den Nutzer zu optimieren, und auch zu Marketing- und Werbezwecken. Wenn Sie weiter auf der Website navigieren, ohne die Cookies zu deaktivieren, erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies auf Ihrem Gerät platzieren und verwenden. Um unsere Politik hinsichtlich der Cookies kennenzulernen, klicken Sie hier.