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Campagnolo stellt Bora One DB vor
9 Mai 2017
Campagnolo stellt Bora One DB vor

Bora-Geschwindigkeit, DB-Kontrolle.

Das Campagnolo-Laufrad Bora ist fast zu einer Marke in der Marke geworden und hat sich einen Ruf als Referenz-Standard nicht nur erworben, weil es unvergleichliche Leistungen bietet, sondern weil es diese von Saison zu Saison gewährleisten kann. Das Bora wog, als es 1994 auf den Markt gebracht wurde, fast 200 Gramm weniger als jedes andere dort erhältliche Produkt und garantierte trotzdem eine außergewöhnliche Aerodynamik, eine überlegene Wendigkeit und ein Antriebssystem mit einer Potenz, um die es von allen beneidet wurde. Von diesem Moment an wurde das Bora kontinuierlich erneuert und verbessert und schuf so einen konsolidierten „Standard“ für Zuverlässigkeit und Leistung im Bereich der Carbon-Laufräder. Mit Einführung der Scheibenbremse nicht nur für Profis, sondern auch für Radsportler in der ganzen Welt, die Wettrennen lieben und stets auf Innovationen achten, machte die Forderung nach einem Laufrad, das wirklich den Namen Bora verdiente, die Entwicklung unumgänglich. Dies war eine Herausforderung an die Campagnolo-Ingenieure, die unermüdlich gearbeitet haben, um ein Laufrad zu bieten, das den gleichen Qualitäts- und Leistungsstandard des Kontrahenten für Felgenbremsen bieten könnte. So entstand Campagnolos Bora One DB. Angesichts der zunehmenden Verbreitung der Scheibenbremse bei den Antriebssystemen versuchten viele bekannte Marken, für diesen Zweck ein Produkt zu improvisieren, und nahmen die Felge der Version für Felgenbremse und kombinierten Sie mit einer Scheibenbrems-Nabe, was zwangsläufig zu einem Kompromiss in Bezug auf Effizienz, Zuverlässigkeit und Leistung führt, eine Strategie, zu deren Umsetzung die Ingenieure des italienischen Herstellers nicht bereit waren. Campagnolo wandelte den Markt um und wurde das erste Unternehmen, das ein montiertes Laufrad herstellt, bei dem jede Komponente speziell entworfen, entwickelt und produziert wurde, um mit den anderen Komponenten des Laufrades zusammenzuarbeiten (vgl. Shamal). Von dieser Bedingung ausgehend ist BORA ONE DB ein völlig neues Projekt, das auf der namhaften Version für Felgenbremse basiert, aber absolut innovative Logiken und Technologien integriert, um die gleichen überwältigenden Ergebnisse zu erzielen. Die vollständig aus Carbon hergestellte 24,2 mm-Felge für Schlauchreifen ist mit einem 35mm- und 50 mm-Profil verfügbar, während Campagnolo bei dem 35 mm-Profil auch die Drahtreifen-Version mit Klasse C17 und Außenbreite von 23,5 mm auf den Markt bringen wird, so dass die Gewichtskomponente für diejenigen, die durch die Wahl des Drahtreifen-Komforts keinen zu hohen Preis für die Leichtigkeit ihrer Ausrüstung zahlen wollen, auf ein Maximum optimiert wird. Die Felge wird in Handwerksarbeit hergestellt, wobei die Carbonfaser so von Hand orientiert wird, dass sie maximale Effizienz garantiert, und zwar auch unter Berücksichtigung der spezifischen Kräfte, die von der Scheibenbremse auf die Felge ausgeübt werden und zu den von der Felgenbremse angewandten sehr unterschiedlich sind. Obwohl die Aerodynamik des Felgenprofils sehr ähnlich ist, wurde die interne Struktur radikal verändert. Tatsächlich wurde nicht nur die Verwendung der Carbonfaser optimiert, um das Gewicht dank fehlenden Zusatzmaterials zu verringern, das vorher notwendig war, um eine Bremsflanke zu gewährleisten, sondern da sich die strukturellen Anforderungen der Felge geändert hatten, veränderte sich auch die Orientierung der Carbonfaser für deren Bau.


Das vorher symmetrische Vorderrad muss nun die asymmetrischen Belastungen ausgleichen, die durch die Bremskräfte erzeugt werden, die auf eine Seite des Laufrads ausgeübt werden. Das bereits aufgrund des Vorhandenseins des Ritzelpakets asymmetrische Hinterrad nimmt umgekehrt ein weiteres Asymmetrie-Element mit zusätzlichen Bremskräften an der Seite auf, die dem Antriebssystem gegenüberliegt. Diese asymmetrischen Kräfte, die sich zur asymmetrischen Anordnung der Nabe summieren, um der Scheibe Platz zu machen, erfordern nicht nur eine Neuorientierung der Carbonfaser, sondern auch Änderungen an der gesamten Laufradstruktur. Um von einer asymmetrischen Einheit symmetrischere Leistungen zu erhalten, schließt Bora One DB nämlich eine abgeänderte Version des bekannten G3-Einspeichsystems am vorderen Laufrad ein, während das hintere Laufrad leicht überarbeitet wurde. Darüber hinaus wurden bei der Felge des neuen Bora One DB auch verschiedene Technologien integriert, die die Felgenbremsen-Version des Bora so zuverlässig und leistungsfähig gemacht haben. Durch die MoMag-Technologie müssen keine Löcher in den Felgenkanal gebohrt werden, so dass man eine wirksamere Oberfläche für eine bessere Haftung des Reifens sowie eine größere Integrität der Felgenstruktur als Ganzes erreicht. Die firmenintern von Campagnolo entwickelten modernen Technologien für Harz und Carbonfaser ermöglichen das Bohren der Löcher direkt in der Felgen-Produktionsphase, wodurch es zu einem späteren Zeitpunkt unnötig wird. Dadurch kann die Unversehrtheit der Carbonfaser beibehalten, die Sicherheit verbessert und folglich die Zuverlässigkeit der Felge garantiert werden. Unter anderem garantieren diese Technologien nicht nur die Haltbarkeit des Kohlenstoffs und durch die hohe Beständigkeit gegen UV-Strahlen die Farbechtheit, sondern machen das anschließende Aufbringen einer transparenten Beschichtung unnötig, da die Carbon-Laufräder von Campagnolo bereits mit einer Harzbeschichtung aus der Form kommen, die die Lackierung ersetzt, wodurch sich das Gewicht reduziert. Die Carbonfaser-Konstruktion mit integrierter Rim Dynamic Balance-Technologie sorgt für ein noch effizienteres Laufrad und fügt dem, was sonst durch das Reifenventil eine unausgeglichene Drehmasse wäre, ein strukturelles Gegengewicht hinzu. All dies schafft das, was vielleicht aktuell die anspruchsvollste Kohlenstofffaser auf dem Markt ist, eine der wenigen, die extra für Scheibenbremsen ausgelegt wurden. Aber eine Felge allein, wie fantastisch sie auch sein mag, macht ein Laufrad noch nicht zum Sieger-Laufrad. Um ein komplettes Hochleistungsrad zu schaffen, verwendet das Laufrad Bora One DB ein innovatives Naben-Design zur Gewährleistung maximaler Effizienz. Zum Einführen der Mega G3-Technologie bei vorderem und hinterem Laufrad musste der Flansch, von dem jedes Detail untersucht wurde, vollkommen neu entworfen und dabei nicht nur die Effizienz und strukturelle Integrität berücksichtigt werden, sondern auch die Aerodynamik, und jede Ecke und Kante auch dieser Komponente abgerundet und optimiert werden, um den Widerstand auf ein Minimum zu reduzieren.


Bei dem Bora One DB wird ein Radnabengehäuse aus Aluminium verwendet, um das Gewicht zu minimieren, sowie USB-Keramiklager als Garantie für eine Rollfähigkeit, die so gleichmäßig und wirksam wie möglich ist. Darüber hinaus ist für eine präzise Regulierung von Lagern und Nabe auch eine Einstellhülse vorgesehen. Das Bora One DB-Laufrad wird serienmäßig mit Vorderachse HH12/100 und Hinterachse HH12/142 geliefert, kann aber durch spezielle Adapter auch bei anderen Achsentypen eingesetzt werden. Dem Campagnolo-Geist getreu hat das Techniker-Team jeden Aspekt des Laufrades im Detail entwickelt und dabei nicht nur große Aufmerksamkeit walten lassen, um ein einzigartiges Produkt zu liefern, das für Rahmen mit Scheibenbremsen bestimmt ist, sondern um es auf eine Weise zu tun, die sowohl den Ruf der Marke Campagnolo als auch das Prestige des Namens Bora verdient. Ob Sie nun Scheibenbremsen oder Felgenbremsen vorziehen, gibt es heute für Siegerleistungen und langanhaltende Zuverlässigkeit nur eine Wahl: Bora Campagnolo.

BORA ONE 35 - Schlauchreifen : 1.297 g •VR: 604 g •HR: 693 g

BORA ONE 50 - Schlauchreifen: 1.364 g • VR: 639 g • HR: 725 g

BORA ONE 35 - Drahtreifen : 1.509 •VR: 703 g • HR: 806 g

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