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Vorbereitung des zeitrennens bei der Tour de France

15 Juli 2021
Vorbereitung des zeitrennens bei der Tour de France

Die Wahl der richtigen Campagnolo-Laufräder und -Gruppe ist das Detail, das bei der diesjährigen Tour über Sieg und Niederlage entscheiden kan.

Werfen wir einen Blick auf die entscheidende Etappe: die zwanzigste. Bei der vorletzten Etappe der Tour de France 2021 - ein 30,8 km langes Zeitrennen von Libourne nach Saint-Émilion - entscheidet sich höchstwahrscheinlich der diesjährige Gesamtsieger. 

 

 

Das war bereits 2020 so, als der Fahrer des UAE Team Emirates, Tadej Pogacar, der bei diesem Rennen Campagnolo-Gruppen und -Laufräder verwendete, alles gab, um den Führenden Primoz Roglic zu überholen und das Gelbe Trikot zu gewinnen. Das Zeitfahren ist im modernen Radsport oft zur entscheidenden Etappe geworden. 

Bei diesem Rennen ist jeder Fahrer allein und muss alles auf seine eigene Kraft setzen, ohne auf die Unterstützung seiner Teamkollegen zählen zu können. Das Geheimnis liegt darin, alles zu geben, sich aber nur so sehr zu verausgaben, dass das Tempo während des gesamten Rennens gehalten werden kann, und natürlich die aerodynamischsten und fortschrittlichsten Komponenten zu wählen.

 

DISK WHEEL

 

 

Wir wissen nicht genau, welche Komponenten Pogacar auf der Etappe 20 von Libourne nach Saint-Émilion verwenden wird. Wir wissen jedoch, dass die Strecke flach ist, mit nur einer kleinen Steigung von 93 Metern bei Montagne

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass sich der Slowene für das Sieger-Setup der 5. Etappe entscheiden wird, bei der das Disk Wheel Bora Ultra TT von Campagnolo zum Einsatz kam. Das Fehlen von Speichen am Laufrad ermöglicht es, die Auswirkungen von Seitenwinden zu reduzieren, wodurch eine Verlangsamung des Fahrers vermieden wird. 

Je geringer der Einfluss des Windes auf die Komponenten des Fahrrads und den Fahrer selbst ist, desto geringer ist der Luftwiderstand des Körpers. Das bedeutet nur eines: mehr Geschwindigkeit. 

Dies stellte Pogacar mit seinem Setup in der fünften Etappe eindrucksvoll unter Beweis. Wie wir wissen, kann beim Zeitfahren die fehlende Steifigkeit des Hinterrads die Kraft des Tretens verringern. Aber das ist kein Problem für die Fahrer des UAE Team Emirates, des AG2R Citroen Team und von Lotto-Soudal: Die neuen Bora Ultra TT-Laufräder sind 8 % steifer als die Laufräder der Mitbewerber.

 

 

Die Scheibenräder sind zwar aerodynamisch, hatten aber immer einen großen Nachteil: das Gewicht. Aber das wird in Zukunft kein Problem mehr darstellen: Die neuen Bora Ultra TT-Laufräder von Campagnolo sind 111 g leichter als das Vorgängermodell. Dies ist wichtig, denn schon die Physik lehrt uns: Je schwerer das Laufrad ist, desto mehr erhöht sich das Gewicht der rotierenden Masse, was die Beschleunigung beeinträchtigt. 

Weniger schwere Laufräder ermöglichen es Fahrern wie Pogacar, einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu erlangen - äußerst wichtig bei technischeren Rennen wie dem Zeitfahren.

 

DIE VORTEILE DES HOHEN PROFILS

 

 

Die Geschwindigkeit eines Radfahrers bei einem Zeitfahren wird jedoch auch durch die Wahl des Vorderrads beeinflusst. Für die fünfte Etappe der Tour haben sich Pogacar und seine Mechaniker deshalb für das Bora WTO 77 von Campagnolo entschieden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wahl für die Etappe 20 gleich ausfallen wird. 

Ein 77-mm-Profil wie beim Bora WTO 77 begünstigt den Strömungsabriss und sorgt so für eine höhere Geschwindigkeit des Fahrers. Aber es hat noch mehr Vorteile: Sein einzigartiges Design sorgt für mehr Stabilität und ermöglicht ein besseres Fahrverhalten - was bei einem Zeitfahren entscheidend ist, besonders bei starkem Wind. 

Tatsächlich ist das WTO 77 so konzipiert, dass es aerodynamische Vorteile bietet, wenn der Wind in einem Winkel zwischen 12 und 17 Grad weht.

Darüber hinaus trägt der Querschnitt der Felge (26,5 mm) in zweierlei Hinsicht zur Leistung des Laufrades bei.

 

 

Vor allem die Wahl der 25-mm-Reifen vervollständigt das Felgen-Reifen-System. Dadurch wird der Luftstrom zwischen Laufrad und Reifen gleichmäßig verteilt, was bei einem zu schmalen Reifen nicht der Fall ist. Auch der Rollwiderstand wird dank der Reifenbiegung reduziert. 

Bei gleichem Druck hat ein breiterer Reifen die gleiche Aufstandsfläche wie ein schmaler Reifen, denn auf der Straße flacht der breitere Reifen in der Breite ab, während der schmalere Reifen in der Länge abflacht. Breitere Reifen sind aufgrund des größeren Luftvolumens zwischen Pogacar und der Straße wesentlich praktischer als schmale Reifen. 

 

 

Kurz gesagt: Sie sind schnell, sehr schnell.

Aber das aerodynamische Setup von Pogacar für das Zeitfahren wäre ohne Campagnolos Super Record nicht komplett. Die von den Fahrern so geliebte Gruppe bietet eine agilere und präzisere Schaltung. 

Die Schalthebel an beiden Enden des Lenkers sind ebenfalls leicht zu bedienen und ermöglichen es dem Fahrer, Aerodynamik und Geschwindigkeit zu erhalten.

 

 

 

Keine Disziplin stellt das Rad eines Tour de France-Fahrers so auf die Probe wie das Zeitfahren, das wir bald erleben werden: ein Test, den Tadej Pogacar wieder einmal mit Bravour bestehen wird.

 

 

© TDW / Getty Images

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