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1933-42

1933-42

Tullio Campagnolo
Radfahrer,
und Pionier

Als Tullio Campagnolo am 11. November 1927 ganz alleine die ersten Steigungen des Croce d’Aune erklimmt, ist er vollen Mutes und fest entschlossen, nicht aufzugeben.
An jenem eiskalten Novembermorgen, als es ihm mit seinen von der Kälte klammen Fingern nicht gelingen will, die Flügelmuttern der Nabe aufzuschrauben, um in einen leichteren Gang zu schalten, hat Tullio Campagnolo einen wahren Geistesblitz: die Idee zu einem Schnellspannhebel für einen schnelleren Gangwechsel.

1933: Das Zeitalter von Campagnolo bricht an

Der Schnellspanner wird am 8. Februar 1930 patentiert, ab 1933 wird er in industrieller Fertigung hergestellt.
In jenem Jahr gründet Tullio Campagnolo die Firma Campagnolo, mit Sitz im hinteren Teil des Eisenwarenladens des Vaters, Corso Padova 101 in Vicenza.
Dies ist die Geburtsstunde der Marke, die zum Symbol für den modernen Radsport werden sollte.

Innovation ist seit jeher das Ergebnis von Forschung und Experimenten

Campagnolo verfolgt die Wettrennen, spricht mit den Rennfahrern und sammelt ihre Hinweise und Vorschläge. Er wertet alle an der Strecke gesammelten Informationen aus, greift zu Papier und Bleistift und zeichnet Skizzen und Entwürfe; dann geht er in das Hinterzimmer des Eisenwarenladens und nimmt die Feile in die Hand.

Italien und die Größen des Radsports.

1938 gewinnt er seine erste Tour de France.
Bald liefert er sich legendäre Duelle mit Fausto Coppi und Italien wird zur Referenz des internationalen Radsports.

Von Anfang an beständige Innovation, Campagnolo entwickelt die „Gestängeschaltung“

Geringstes Gewicht, höchste Zuverlässigkeit und niedrigste Reibung. Die Lösung für alle Bedürfnisse und Wünsche der Größen im Radsport kommt stets aus dem Geschäft in Vicenza.
Sein großer Erfindergeist bringt Tullio Campagnolo dazu, die Idee des Schnellspanners weiterzuentwickeln.
Am 4. Mai 1940 schlägt die Geburtsstunde der „Gestängeschaltung“. Zwei Hebel steuern das Lösen des Rades und die Position der Kette.
„Senza attriti e senza rumore” (wörtlich: Ohne Reibung und ohne Geräusch) lautete der Slogan von Campagnolo in den 30er Jahren.

Die Größen des Radsports kehren auf die europäischen Straßen zurück und das moderne Schaltwerk wird aus der Taufe gehoben

Der Drang zur Innovation ist groß und mit der Wiederaufnahme der internationalen Rennen macht sich auch Campagnolo wieder ans Werk. Die Produkte werden weiter optimiert und die Suche nach modernen, bahnbrechenden Lösungen läuft auf Hochtouren.
Während sich Coppi und Bartali weiter spannende Duelle liefern, arbeitet Campagnolo an dem, was später „das Schaltwerk“ genannt werden wird.

Der Weltkrieg dauert noch an, aber man schwingt sich wieder in den Sattel - im Windschatten von Coppi

Europa ist erneut Schauplatz weltweiter Zusammenstöße.
Wie andere Sportarten kommt auch der Radsport zum Erliegen. Erst 1946 geht es wieder los - Coppi siegt beim Rennen Milano-San Remo, während Bartali den Giro d'Italia für sich entscheidet.
1949 gelingt Coppi das begehrte „Double“ - ein Sieg bei der Tour de France und beim Giro d'Italia.

Tullio Campagnolo ist fest dazu entschlossen, die Schaltsysteme weiterzuentwickeln.

1946 wird die Gestängeschaltung zur Version Corsa 1001 weiterentwickelt, mit der Gino Bartali 1948 die Tour de France gewinnt.
1949 werden die Aushänge- und Schalthebel zu einem einzigen Hebel vereint. Es entsteht die Paris-Roubaix 1002, die 1950 zu Ehren von Fausto Coppi für dessen Sieg im gleichnamigen Rennen auf seinen Namen getauft wird.

Mit demselben Kampfgeist, den Coppi und Bartali bei ihren Duellen an den Tag legen, lässt Campagnolo der Konkurrenz keine Chance.

Ebenfalls 1949 präsentiert Campagnolo in Mailand den Prototypen eines hinteren Umwerfers, der die Verwendung eines schwenkbaren Parallelogramms und eines Kettenspanners mit doppelter Umlenkrolle vorsieht.
Das neue Schaltwerk wird über zwei Seilzüge und mit auf dem Unterrohr platzierten Schalthebeln betätigt.
Die Technik ist aber noch in der Versuchsphase und es werden nur 10 Stück davon hergestellt.

Die Schaltwerk-Technologie befindet sich an einem Scheideweg: Im Jahr 1950 wird das erste Parallelogrammschaltwerk mit dem Namen Gran Sport 1012 vorgestellt.

Die neueste Erfindung aus dem Hause Campagnolo heißt Gran Sport und ist das Beste, was die Fahrradtechnik jener Zeit zu bieten hat.
Die endgültige Version, die 1951 auf den Markt kommt, ist noch weiter verfeinert. Das überarbeitete System sieht die Verwendung eines einzelnen Seilzugs und einer Zugfeder vor.
Noch einfacher, noch schneller.
Es ist perfekt: der Erfolg ist überwältigend.
Die Geburtsstunde des modernen Schaltwerks.

Der Radsport wird immer populärer und die Anforderungen des Marktes werden größer

In den 50er Jahren geht es rasch aufwärts, die westliche Welt erlebt eine Zeit des großen wirtschaftlichen Aufschwungs. Im Radsport tauchen neue Gesichter auf und die Bedürfnisse der Fahrer werden immer komplexer. Campagnolo baut das Konzept des Antriebssystems aus.

Der Profiradsport entwickelt sich weiter. Es erscheinen neue Gesichter auf der Bildfläche und es werden neue technische Lösungen entwickelt.

Die Zeit der Duelle zwischen Bartali und Coppi neigt sich ihrem Ende zu. Der „Campionissimo“ gewinnt 1953 seinen letzten Giro d’Italia. Es ist die Stunde des Schweizers Clerici, von Bobet und vor allem von Anquetil, der 1953, mit knapp 19 Jahren, sofort einen Sieg einfährt.
In der Zwischenzeit werden die ersten vorderen Umwerfer entwickelt und verwendet. Das Gangspektrum wird größer.

Es entsteht die erste „Gruppe“

Campagnolo begnügt sich aber nicht mit der Produktion der Schaltwerks.
1956 folgen die Sattelstütze, der Steuersatz und die Pedale.
Mit der 1959 eingeführten Kettenradgarnitur wird das entwickelt, was für gewöhnlich „Gruppe“ genannt wird.
Es handelt sich um ein neues und äußerst wichtiges Konzept.
Die Idee der Gruppe wird sich in den darauffolgenden Jahren mit der Entwicklung von Komponenten für eine perfekte Interaktion behaupten.

Ziel: Noch besser werden. Die Geburtsstunde des Record Schaltwerks

Die Zuverlässigkeit und die Leistungsfähigkeit des Gran Sport Schaltwerks werden 1962 mit der Einführung des Record Schaltwerks weiter optimiert. Die Geometrie wird immer moderner und dank dem nach vorne gesetzten Schaltkäfig kann die Kette die Ritzel besser erfassen und somit einen größeren Gangbereich bedienen.

Die Etappen werden härter – Campagnolo entwickelt die Tripla

Auch die Übersetzung verändert sich.
Die neue 5-Arm-Kettenradgarnitur von Campagnolo hat einen kleineren Lochkreisdurchmesser und ermöglich die Montage von Kettenrädern mit weniger als 47 Zähnen, dem damaligen Limit. 1961 wird eine Dreifach-Kettenradgarnitur entwickelt, die bereits Zeiten erahnen lässt, in denen der Radsport den Rädern immer mehr abverlangt.

Campagnolo ist Marktführer, ein globales Unternehmen

Die 60er Jahre sind ein phantastisches Sprungbrett für Campagnolo. Das Unternehmen wird immer mehr zur ersten Adresse für Fahrradkomponenten.
1963 haben bei der Tour de France gut 110 von 130 Teilnehmern ein Campagnolo Schaltwerk auf ihren Rädern.
Es beginnen die Exporte in die ganze Welt und Campagnolo eröffnet eine Niederlassung in der Nähe von Bologna, so versucht man sich in neuen Geschäftsfeldern.

Anquetil, Gimondi und der „Kannibale“

Anquetil ist bei der Tour de France einige Jahre lang der große „Zampano“, aber seine Siegesserie wird von einem Italiener beendet: Felice Gimondi.
Inzwischen aber tritt ein weiterer Champion von Weltformat ins Rampenlicht: Eddy Merckx.
Der Rest des Feldes kämpft meist nur mehr um Platz zwei.
Die unglaubliche Stärke des Belgiers bricht sich überall ihre Bahn und oft lässt er den anderen nicht einmal Krümel übrig: nicht umsonst wird er „der Kannibale“ genannt.
Giro, Tour, Weltmeisterschaft, Stundenweltrekord, Klassiker...
Er lässt fast nichts aus und der Radsport verneigt sich vor ihm.

Neue Materialien und geringeres Gewicht sind die Haupteigenschaften des Nuovo Record Schaltwerks

Campagnolo treibt die Innovation immer schneller voran und verwendet nur die besten Materialien. Mit dem Modell Nuovo Record präsentiert das Unternehmen nicht zuletzt durch die Verwendung von kaltgeschlagenem Aluminium ein deutlich leichteres Schaltwerk. Die Beliebtheit und Wertschätzung des Nuovo Record sind enorm und sind für die Geschichte von Campagnolo fünfzehn Jahre lang prägend.

Aber Radsport ist nicht alles. Die Welt ist im Wandel und der Horizont erweitert sich weiter über das Unvorstellbare hinaus. Der Mensch fliegt auf den Mond

In den 60er Jahren legt Campagnolo eine enorme Kreativität an den Tag und die Firma erreicht eine ungeahnt hohe Popularität. Für Campagnolo steht nun nicht mehr allein das Fahrrad im Mittelpunkt.
Das Unternehmen entwickelt Räder für Motorräder und Autos für den Rennbereich, die großen Anklang finden, aber auch Komponenten aus Magnesium für die Raumfahrtindustrie (NASA).
Wir sind am Anbeginn einer neuen Ära, in der Campagnolo nun die erste Adresse für Fahrradkomponenten ist.

Erfindergeist, Sorgfalt und Qualität sind vielfach das Ergebnis ebenso praktischer wie komplexer Bedürfnisse.

Der Erfindergeist von Campagnolo zeigt sich auch im gewöhnlichen Alltagsleben. Beim Öffnen einer Weinflasche verletzt sich Tullio an einer Hand und erkennt, dass der herkömmliche Korkenzieher verbesserungswürdig ist. Er geht an das Problem so heran, als würde es sich um ein schlechtes Schaltwerk handeln und erfindet einen Korkenzieher, mit dem die Flaschen mühelos und mit höchster Präzision geöffnet werden können. Er wird sofort zum Kultobjekt.

Geburtsstunde eines Mythos, Geburtsstunde des Super Record Schaltwerks

Die 70er Jahre stehen im Zeichen der Mythen.
Auf den Straßen Europas ist immer noch Eddy Merckx das Maß aller Dinge, aber auf gewöhnlichen Fahrrädern ist das neue Super Record Schaltwerk der einzig wahre Star.
Campagnolo wartet mit nie zuvor verwendeten Materialien und einer schier unschlagbaren Zuverlässigkeit und Qualität auf.
Das Super Record Schaltwerk verfolgt ein einziges Ziel: Die Leistung zu maximieren.

Die neuen Gesichter im Radsport: Von Merckx über Moser zu Hinault

Merckx ist weiterhin siegreich… er gewinnt die Tour 1973 und 1975 und den Giro 1973 und 1974.
Es sind die Jahre von Gimondi und Battaglin, aber es zeichnet sich auch bereits der nächste historische Zweikampf ab: Das Duell zwischen Moser und Saronni.
In den Etappenrennen ab 1978 trumpft ein Franzose groß auf: Bernard Hinault, der vier Mal das Gelbe Trikot bekommt und auch das Rosa Trikot überstreifen darf. 1982 schafft er das begehrte Double Giro-Tour.

Profirennen sind seit jeher das Forschungs- und Entwicklungslabor von Campagnolo

Tullio Campagnolo ist immer da; bei jeder Etappe, bei jedem Rennen, bei den Führenden und bei den „Wasserträgern“ der Teams.
Er möchte zuhören, er möchte direkt von den Fahrern wissen, was und wo man etwas verbessern kann.
Und genau daraus, aus diesem ständigen Erfahrungsaustausch und aus einer intensiven Entwicklungsarbeit entsteht die „Gruppe“ par excellence.

1973: Campagnolo präsentiert das Super Record Schaltwerk

Das Super Record Schaltwerk von Campagnolo ist ein wahrer Meilenstein und „überrollt“ den Radsport mit der Kraft eines nicht zu bremsenden Rennfahrers.
Es wird von 1973 bis 1987 hergestellt und 1979 in schwarz und silber neu aufgelegt.
Das Schaltwerk wird aus Ergal und Titanium gefertigt.
Ein voller Erfolg in puncto Leichtigkeit, Präzision und Ästhetik.
Die Einzelteile aus Titan machen es geradezu zu einem Fliegengewicht: Es wiegt weniger als 200 Gramm.

Vom Gewicht zur individuellen Gestaltung. Campagnolo konzentriert sich nicht mehr nur auf das Antriebssystem.

Aluminium und Titan halten auch beim Freilauf Einzug, die Fahrräder werden leichter und es gibt keinen Stillstand, auch andere Bereiche werden erforscht.
Es folgen ein Nussknacker und die „Electa“ Sättel, die mit einem Druckluftsystem individuell eingestellt werden können.
Die 3-Fach-Kettenradgarnitur setzt sich auf den Straßen durch: Giovanni Battaglin verwendet sie 1981 bei seinem Etappensieg auf den Drei Zinnen beim Giro d'Italia, den er mit dem Rosa Trikot beendet.

Die Gruppe zum 50-Jahr-Jubiläum ist ein Sammlerstück.

Die Komponenten tragen die Unterschrift von Tullio Campagnolo, die Schrauben sind vergoldet, sie wird in limitierter Auflage in einem eigenen Koffer und zusammen mit einem Echtheitszertifikat verkauft. Außerdem hat sie ihre anfängliche Form nach alter Manier erhalten: mit der Feile.
Sie ist einfach großartig, einzigartig und perfekt.

Nun ist Sohn Valentino an der Reihe. Er muss lernen, was es bedeutet, ein großes Unternehmen zu leiten.

In dieser Zeit, 1984, stellt Francesco Moser einen neuen Stundenweltrekord auf und schreibt damit Radsportgeschichte.
Das Fahrrad verändert sich, man spricht zuallererst von Aerodynamik und nicht sosehr von Leichtigkeit, es werden brandneue Hi-Tech-Materialien verwendet.
Stahl wird leichter und bei den Rohren des Rahmens wird nun auch Aluminiumlegierung verwendet. Campagnolo lässt nicht lange auf sich warten...

Aerodynamik, Konturen und Design. Mit anderen Worten, die Gruppe C-Record

Die C-Record, die 1984 auf den Markt kommt, ist eine Gruppe mit Komponenten mit völlig neuartigen Konturen.
Weiche und aerodynamische Formen bis ins kleinste Detail und vor allem die Delta-Bremsen sind einzigartige Elemente.
Die neue Gruppe etabliert sich nach und nach als eine der schönsten Gruppen in der Geschichte des Fahrrads.
In der Zwischenzeit kann sich die Marke aus Vicenza zwischen 1984 und 1990 6 Weltmeisterschaften, 5 Giri d’Italia, 6 Tours de France zu Buche schreiben.

Es ist die Zeit von Bernard Hinault, von Lemond und des noch sehr jungen Indurain.

1985 erobert Hinault den Giro und die Tour mit Fahrradkomponenten, die in Vicenza hergestellt werden.
1986 ist Lemond der erste Amerikaner, der das französische Rennen gewinnt. Er wiederholt seinen Sieg 1989 und 1990.
Und 1987 dann der Hattrick mit Giro, Tour und Weltmeisterschaft von Stephen Roche.
Pedro Delgado gewinnt die Tour 1988. Er hat einen „Wasserträger“, der wirklich gut zu sein scheint: Miguel Indurain.
Ab 1991 ist das gelbe Trikot eine persönliche Angelegenheit des Mannes aus Navarra.

Bei Campagnolo lautet das Motto: Beständige Innovation. Studien zur Aerodynamik werden auf die Räder angewendet.

1986 erweitert Campagnolo seine Produktpalette um Laufräder. Es wird eine neue Produktlinie mit „aerodynamischen“ Rädern vorgestellt.
Es entsteht Ghibli, das erste Scheibenrad.
Sein optimales Fahrverhalten lässt Platz für eine bessere Aerodynamik. Es ist die Zeit der ersten Versuche, der ersten Rahmen und der ersten speziellen Set-ups speziell für das Zeitfahren.

Es entsteht Shamal, das erste Systemlaufrad von Campagnolo.

Während die Freilaufkörper sechs, sieben und schließlich acht Gänge bekommen, bringt Campagnolo die Welt mit einem Komplettrad mit hohem Profil, dem Shamal, zum Staunen.
Es schlägt ein wie eine Bombe.
So etabliert sich das Konzept eines Komplettrades, das bereits fix und fertig montiert aus der Fabrik kommt.

Der Radsport entwickelt sich weiter und die Auswahl der Ziele wird methodischer.

Das Prestige von Campagnolo steigt Ende der 90. Jahre durch weitere große Siege bei der Tour noch weiter an: Vor allem dank jener von Marco Pantani, erster italienischer Fahrer nach Coppi, der im selben Jahr, 1998, den Giro und die Tour gewinnt.
Der legendäre „Pirat“ fährt mit Record Gruppe und Shamal Rädern.
Und die Räder werden schließlich das neue und erfolgreiche „Flaggschiff“ der Marke Campagnolo.

Es sind die Jahre von Miguel Indurain, Ullrich und Pantani

Vor allem dank seiner Fähigkeiten als Zeitfahrer gewinnt Miguel Indurain mit der Gruppe und den Laufrädern von Campagnolo zwischen 1991 und 1995 fünfmal hintereinander die Tour de France.
Jan Ullrich gewinnt die Tour 1997 und 1999 die Vuelta.
1998 siegt Marco Pantani mit Campagnolo bei Giro und Tour und erobert mit seinen Manövern selbst ein Publikum, das den Radsport normalerweise nicht verfolgt.
2002 gewinnt der Sprinter Mario Cipollini die Weltmeisterschaft.

Fahrradfahren verändert sich: man kann schalten, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen.

Campagnolo entwickelt die Ergopower Modelle, die ersten Brems-Schalthebel der Welt, bei denen die Züge am Lenker verlegt sind.
Ergonomie und Sicherheit lauten die Ziele.
Campagnolo kreiert leichte Schalthebel mit einzigartigem Design.
Das neue Schaltsystem heißt “One Lever – One Action”. Der Fahrer kann intuitiv, schnell und entschlossen schalten.

Leicht, leistungsfähig und vor allem Full-Carbon

1994 schlägt die Geburtsstunde eines weiteren Symbols für Innovation im Radsport. Leichtigkeit, Aerodynamik und ein optimales Fahrverhalten verschmelzen zu einem einzigen Produkt, dem Bora Laufrad. Es ist das erste Campagnolo Rad mit hohem Full-Carbon-Profil.
200 Gramm leichter als alle Konkurrenten - die perfekte Lösung für die anspruchsvollsten Fahrer.

Der Radsport hat nun die ganze Welt erobert und die technologische Innovation schreitet so schnell voran wie nie zuvor.

Materialien und Technologien werden dafür entwickelt, um den Ansprüchen aller Profis mehr als gerecht zu werden.
Das Unternehmen aus Vicenza übertrifft alle Erwartungen.
Es entwickelt neue Lösungen für das Tretlager, lässt mit einer 11-Gang-Schaltung aufhorchen und bereitet sich darauf vor, das elektronische Zeitalter mit brandneuen technischen Lösungen in Angriff zu nehmen.

Präzise Vorbereitung, Taktik und Technologie: So sieht der Radsport im neuen Jahrtausend aus.

Bei den Rennen stechen Champions wie Boonen und Petacchi hervor. Ebenfalls mit Gruppen und Laufrädern von Campagnolo gewinnt Ballan die Weltmeisterschaft 2008, Basso den Giro 2010 und Gilbert die Ardennenklassiker.
Während unzählige Radrennsportler auf den Straßen der ganzen Welt weiterhin unter großen Anstrengungen in die Pedale treten, ist Voeckler der große Mann in Frankreich und Greipel fährt mit der Elektronik von Campagnolo seinen hundersten Sieg ein.

Paolo Bettini und die Ultra Torque Kettenradgarnituren

Ultra-Torque ist die neue Kettenradgarnitur von Campagnolo und basiert auf der Hirth-Verzahnung.
Bettini ist neugierig geworden und möchte das System im Training testen: Er ist sofort von der Leichtigkeit und der schnellen Kraftübertragung des Tritts begeistert.
So beschließt er, die Ultra-Torque™ Kettenradgarnituren bei der Weltmeisterschaft auf seinem Fahrrad zu montieren. Er gewinnt sie zum ersten Mal, auf seine unnachahmliche Art.

11 Gänge: Eine Revolution

2009 findet eine epochale Revolution statt: 11 Ritzel auf der Kassette und eine brandneue Gruppe an der Spitze der Produktpalette:
Die Super Record kehrt zurück.
Ein Ritzel mehr und eine komplett überarbeitete Gruppe für eine Leistung ohne Gleichen. Ebenfalls überarbeitet werden die Ergopower Schalthebel, die nun noch einfacher zu bedienen sind und noch besser in der Hand liegen.

Die elektronische EPS Schaltgruppe: Ein ambitionierter Weg von Menschen mit einer großen Vision für die Zukunft.

Seit einigen Jahren experimentiert Campagnolo mit elektronischen Antriebssystemen. Diese Technologie entwickelt sich parallel zur Erhöhung der Ritzel beim Fahrrad.
Es ist ein Projekt, das direkt „auf der Strecke“ mit Beteiligung der PRO TOUR Teams, wie z.B. dem Team Movistar, entsteht und entwickelt wird.
Als Campagnolo 2011 zum ersten Mal das elektronische Antriebssystem präsentiert, sind es sogar gleich zwei Gruppen: Das Hi-End-Produkt Super Record EPS und die Record EPS.

Die Elektronik und die Entwicklung des globalen Marktes.

Gleich darauf, im Juli 2012, präsentiert Campagnolo auch die Athena EPS. Gleiche Technologie wie beim Hi-End-Modell, aber mit Aluminium statt Carbon. Die Campagnolo Elektronik wird greifbarer.
Das Publikum schätzt die Präzision und das Feeling des neuen Systems aus Vicenza.
Mit der elektronischen Campagnolo Technologie wird ein Verschalten nahezu unmöglich.

Campagnolo-Gruppen und -Laufräder: Stars der Pro Tour Saison

Die elektronischen Schaltgruppen haben bereits  erfolgreich die extremste Probe bestanden und werden seit 2012 bei den Siegen der besten Pro-Tour Teams zur Unterstützung eingesetzt.

Die Erfolge hörten nicht auf. 2014 siegt Campagnolo mit Quintana beim Giro d'Italia und mit Vincenzo Nibali bei der Tour de France.

2015 werden die Teams Astana, Movistar, Lotto-Soudal, Europcar und Bardiani-CSF Inox  mit Campagnolo-Produkten ausgerüstet.

80 Jahre Leidenschaft für den Radsport und für die Innovation

Ab jetzt richten wir unseren Blick aber wieder nach vorne, wie wir es gewöhnt sind. Denn seit 80 Jahren heißt unser Schlagwort Innovation und unsere Augen sind ausschließlich auf das nächste Ziel gerichtet.
Dank eurer Leidenschaft und unserem Engagement werden wir den Sport, den wir am meisten lieben, weiter modernisieren!

„Campagnolo repräsentiert nicht nur die Suche nach technischer Perfektion, sondern auch die Leidenschaft, die Anstrengungen, die Qualen, den Mythos, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Radsports, der schönsten Sportart der Welt.“
Valentino Campagnolo

Geschichte hat ihren Preis. Das, was man heute ist, konnte man nur mit viel Geduld aufbauen
Am 11. November1927, als Tullio Campagnolo ganz allein unter den ersten Steigungen des Croce d’Aune war, hatte er keine Angst und gab nicht auf. Heute, wo wir auf unserem Weg auf eine Vielzahl von Freunden, Fans und Bewunderern des Campagnolo Produktes zählen können, lassen wir uns nicht mehr aufhalten. Eben von diesem Bild vom Anfang des Jahrhunderts wollen wir ausgehen, um die wichtigsten Etappen unserer Vergangenheit und jüngeren Geschichte zurückzuverfolgen.
loghi
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